Unser Bild vom Kind

Jedes Kind hat von Anfang an eine eigene und unantastbare Würde

 

Zu unserem Bild vom Kind gehören die Anerkennung der Würde jedes Kindes, eine besondere Wertschätzung des Kindes sowie die Wahrnehmung des Kindes als Träger eigener Rechte.

Wir wissen, jedes Kind braucht andere Menschen um seine Persönlichkeit zu entwickeln und zu entfalten.

 

Für uns als Fachkräfte ist es wichtig, dem Kind partnerschaftlich gegenüber zu treten und helfend zur Seite zu stehen.

Somit geben wir ihnen die Möglichkeit in täglichen Situationen eigenständig Lösungen zu finden und Strategien für die Bewältigung von Anforderungen zu entwickeln.

 

Jedes Kind ist eine individuelle Persönlichkeit

 

Jedes Kind wird von uns mit seinen individuellen Persönlichkeitsmerkmalen gesehen, also mit seinen Bedürfnissen und Ressourcen, mit seinem Aussehen und Profil, seiner ganz eigenen Art aufzutreten, sich zu behaupten, sich zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten.

 

Für uns als Fachkräfte ist es wichtig, dass wir jedes Kind, unabhängig von seiner geistigen, psychischen, sozialen und körperlichen Entwicklung als Geschöpf Gottes anerkennen und respektieren. Der ehrliche Umgang zwischen den Fachkräften untereinander, zwischen den Kindern untereinander und zwischen dem Erwachsenen und dem Kind, nimmt bei uns eine tragende Rolle ein. Fehler werden auch vom Erzieher zugegeben und ist so ein Vorbild für die Kinder. Somit geben wir jedem Kind die Möglichkeit, mit seiner Individualität zur Geltung zu kommen.

 

Jedes Kind ist Träger eigener Rechte von Anfang an

 

Die Anerkennung der Rechte von Kindern resultiert aus den normativen Grundlagen, aus der theologischen Begründung der Würde des Kindes und aus der UN-Kinderrechtskonvention.

Jedes Kind ist ein Unikat und hat das Recht auf Akzeptanz. Kinder haben das Bedürfnis nach Freiheit, nach Anerkennung, Spaß, Kräfte messen, nach Forschen, Konflikte zu lösen, Körpererfahrungen zu sammeln und eigene Entscheidungen zu treffen.

 

Für uns als Fachkräfte ist es wichtig, die Rechte der Kinder zu kennen und dafür Sorge zu tragen, dass jedes Kind zu seinen Rechten kommt. Wir wissen das Gegenteil von Recht ist nicht Pflicht sondern Unrecht. „Die Erwachsenenwelt hat die Pflicht, die Kinder gegen Unrecht zu schützen.“  Wir unterstützen unsere Kinder beim Sammeln von Erfahrungen, wir motivieren die Kinder sich auszudrücken und ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse zu erkennen. Mit diesen Voraussetzungen können die Kinder zu veränderungsfähigen und starken Persönlichkeiten heranwachsen.

 

Jedes Kind steht von Anfang an vor den Herausforderungen des Lebens

 

Von Geburt an durchläuft jedes Kind Entwicklungsabschnitte und wird dabei mit verschiedenen Lebensaufgaben konfrontiert. Seine eigenen Fähig- und Fertigkeiten helfen ihm diese Herausforderungen zu meistern.

 

Für uns als Fachkräfte ist es wichtig, dem Kind partnerschaftlich gegenüber zu treten und helfend zur Seite zu stehen. Eine weitere Herausforderung sehen wir in unserer teiloffenen Hortarbeit. Die Fachkraft versucht eine enge Bindung zu allen Kindern aufzubauen, die ihre Hilfe suchen. Der Fokus liegt dennoch bei den Kindern der eigenen Betreuungsklasse. Für alle am Bildungsprozess Beteiligten ist es wichtig, die eigenen Grenzen und die des Gegenübers zu erkennen und sich Distanzen, die sich entwickeln, bewusst zu machen.

 

Jedes Kind hat Begabungen und Potenziale

 

Interesse an vielen Dingen, eine elementare Offenheit und die Freude am Leben, das alles zeigen unsere Kinder. Sie stellen Fragen nach dem Wohin und Woher, nach dem Sinn und der Bedeutung vieler Dinge. Eigene Theorien über Gott und die Welt werden entwickelt und beim Erwachsenen erfragt. Dabei greifen sie auch auf die Dinge zurück, die andere Kinder und für sie wichtige Erwachsene meinen und wissen.

 

Für uns als Fachkräfte ist es wichtig, in jedem Kind viele Möglichkeiten des Lernens, des Wachsens und Werden zu entdecken und unsere Angebote für die Kinder danach auszu- richten. Mit all seinen Begabungen, seinen Ideen, Fragen und Ängsten stellt es eine Herausforderung für uns dar.

Wir sind Gesprächspartner und Begleiter für die uns anvertrauten Kindern. Wir versuchen ihnen das zu geben, was sie einfordern und brauchen, so z.B. Orientierung und Verlässlichkeit, Vorbild und Bestärker, Forderer und die es herausfordern.

 

Fazit

 

Durch die Gestaltung des Umfeldes der Kinder, durch methodenkonformes Vorgehen und vor allem durch die Entwicklung unserer eigenen Einstellung, tragen wir dazu bei, den Kindern Raum für ihre eigene Entwicklung zu geben. Dabei kommt es uns besonders auf eine professionelle Selbsteinschätzung, Bescheidenheit, Beobachtung und Behutsamkeit des Pädagogen an.

Das Ziel ist, das Bestmögliche zur Entwicklung  jedes Kindes beizutragen und dies in einem demokratischen System, in einem Klima von Wertschätzung und Achtung der Menschenwürde.

 

Vgl. „Unser Bild vom Kind“

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